Letzte Änderung am 24.12.2012

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Bilder von Solingen, Teil 10

Siedlung am Kannenhof

Siedlung Klauberg mit Blick auf die Clemens-Kirche

Ehemaliges Kranken- & Rathaus der Stadt Solingen

Das Gebäude wurde 1863 als städtisches Krankenhaus an der Nordstrasse, (später Potsdamer Str.) erbaut. Die Grundsteinlegung war am 15.11.1860. 1915/16 zog die Solinger Stadtverordnetenversammlung in das Gebäude um. Seitdem diente es als Rathaus. Im Oktober 2001 wurde es abgerissen.
Auf dem Gelände wurden danach Häuser für Betreutes Wohnen und eine Senioren Residenz errichtet.

Das allgemeines Krankenhaus der Städte Solingen, Wald, Gräfrath & Höhscheid

Das Solinger Krankenhaus hat eine lange, mehr als 130 Jahre alte Tradition. Schon vor der Eröffnung des ersten Krankenhauses an der Nordstraße (heute Potsdamer Straße) gab es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine "Krankenanstalt für Handwerksgesellen". Zur Unterhaltung mussten Handwerksgesellen und Meister jährlich einen Betrag entrichten. Schwerkranke wurden im Diakonissenhaus in Kaiserswerth (Düsseldorf) behandelt.
1858 wurde, auf Anregung eines Bürgerkomitees, von den Solinger Stadtverordneten der Bau eines Städtischen Krankenhauses beschlossen. Nach der Inbetriebnahme am 1. Mai 1863 standen hier zunächst 30 Betten bereit. Schon 1867 wurde die Erweiterung beschlossen. Durch den Bau eines weiteren Flügels (an der Cronenberger Straße) stieg
die Kapazität auf 120 Betten, so dass auch Patienten aus den Nachbargemeinden behandelt werden konnten.
50 Jahre später, der erste Spatenstich erfolgte im April 1913, enstand am jetzigen Standort an der Frankenstraße ein neues größeres Krankenhaus gemeinsam für die Städte Solingen, Wald, Gräfrath und Höhscheid. Der Umzug in den
330-Betten-Neubau fand 1915 statt. Initiiert wurde der Bau des neuen Krankenhauses vom Leitenden Oberarzt Dr. Hülsmann in einer Denkschrift. Seiner Ansicht nach ließen sich die zahlreichen Mängel des ersten Krankenhauses nur durch einen Neubau beheben. Mit der Städtevereinigung vom 1. August 1929 wurden die
"Städtischen Krankenanstalten" das Krankenhaus für die neugebildete Großstadt Solingen.
Seitdem hat sich das Solinger Krankenhaus zu einem der modernsten Häuser in der Region entwickelt. Im Zuge einer umfangreichen Generalsanierung, die in den 1960er Jahren in mehreren Abschnitten genehmigt wurde, konnte 1974 das neue Hauptgebäude an der Gotenstraße in Betrieb genommen werden. Ein zweiter Bauabschnitt zur Generalsanierung wurde Anfang der 1990er Jahre in Angriff genommen. Mit einem hohen Anteil von
Eigenmitteln wurden so drei Ersatzbauten errichtet.

Textauszug: www.Klinikum Solingen.de

Frankenplatz, nähe Krankenhaus

Schlagbaumerstrasse, in Richtung Wasserturm & Central

Die Weyersbergerstrasse aus verschiedenen Perspektiven

Solingen Panorama in Richtung Weyersbergplatz

Solinger und Siegener Industrielle gründeten am 23. Dezember 1872 ein Unternehmen, das lange Zeit von großer Bedeutung für die Solinger Industrie war: den „Siegen-Solinger Gußstahl-Aktien-Verein“ am Weyersberg. Initiator war Emil Peipers, als Ingenieur im Zwillingwerk tätig. Mitglieder im Aufsichtsrat waren unter anderem Solinger Honoratioren wie Gustav Coppel und Fritz Beckmann. Die „Gußstahl-Fabrik“, wie sie kurz im Volksmund genannt wurde, erstreckte sich über das ganze heutige Weyersberggelände vom Heidberg bis zur Friedrich-/Weyersberger Straße, ein Gelände von 23,5 Hektar. 4000 Personen wurden dort 1921 beschäftigt.
Aufgenommen wurde der Betrieb am 16. Juli 1874. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich das Werk, das zunächst Tiegelgussstahl für die Solinger und Remscheider Industrie herstellte, zu einem der bedeutendsten deutschen Edelstahlwerke. Es umfasste schließlich Stahlwerk, Stahlformgießerei, Dampfhammerwerk, vier Walzwerke, Walzendreherei, Rohrpress- und -ziehwerk, Präzisionsstangen- und Drahtzieherei, Kaltwalzwerk, mechanische Werkstätten sowie umfangreiche notwendige Nebenbetriebe einschließlich Laboratorium.
Daneben gab es einen eigenen Güterbahnhof mit ausgedehntem Gleisnetz, Lokomotiven und Wagen.
Doch Ende der 20er Jahre war es vorbei mit der Herrlichkeit. Die Firma ging in Konkurs.
Die Werksanlagen wurden demontiert, die Gebäude bis auf ein Haus an der Kotter Straße,
in dem später zeitweise Polizei untergebracht war, niedergelegt.
Heute stehen dort u.a. die Klingenhalle mit Bad, 2 Fußballplätze, ein Verkehrs Übungsgarten
und ein kleines aber feines Baseballstadion.
Quelle: ST-Online

Köcherstrasse, zwischen Henkels- & Worringerstrasse

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